Der in Neapel geborene Vito Priante studierte deutsche und französische Literatur, bevor er 2002 als Uberto (La serva padrona) in Florenz sein professionelles Debüt gab. Seitdem ist er in wichtigen Opernhäusern und bei Festivals in ganz Europa und den USA aufgetreten, unter anderem an der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper, der Semperoper Dresden, der Wiener Staatsoper, der Oper in Rom, dem Maggio Musicale Florenz, am Palau de les Arts in Valencia, am Théâtre des Champs-Elysées, an der Los Angeles Opera, der Canadian Opera Company, bei den BBC Proms und bei den Salzburger Festspielen sowie am Royal Opera House, Covent Garden in London. Sein Repertoire umfasst Conte und Figaro (Le nozze di Figaro), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Don Giovanni und Leporello (Don Giovanni), Dandini (La cenerentola), Guglielmo (Così fan tutte), Nottingham (Roberto Devereux), Prosdocimo (Il turco in Italia), Belcore (L’elisir d’amore), Alphonse XI (La Favorite), Belfiore (Un giorno di regno), Seid (Il corsaro), die vier Bösewichter (Les Contes d’Hoffmann), Escamillo (Carmen), Papageno (Die Zauberflöte). Vito Priante trat in Betulia liberata unter Riccardo Muti, in Haydns Stabat Mater an den Salzburger Festspielen, in Händels Messias unter Fabio Biondi, in Faurés Requiem und Mozarts Requiem unter Antonio Pappano mit dem Nationalorchester der Accademia di Santa Cecilia, in Bachs Matthäuspassion im Musikverein und in der Johannespassion im Theater An der Wien auf.

Zu seinen Aufnahmen gehören auf DVD Le Nozze di Figaro (Glyndebourne Festival 2012), Flaminio (Arthus Musik) und Motezuma (Dynamic) sowie die kürzlich erschienene Jommelli Betulia Liberata (RM Music) und auf CD Vivaldi Montezuma (Archiv), Händel Alcina und Floridante (Archiv), Pietro der Große (Dynamic).

2009 erhielt er den XXVIII. Franco-Abbiati-Preis für die beste männliche Stimme für seine Interpretation der Hauptrolle in Dallapiccolas Il prigioniero an der Mailänder Scala.

www.vitopriante.eu